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Kurznachricht

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Joachim Gauck besucht das FLI - Letzte Dienstreise führte den Bundespräsidenten auf die Insel Riems

Insel Riems, 15. März 2017. „Mich beeindruckt die Leistung der Wissenschaftler hier und ich sehe auch die große Bedeutung, gerade wenn Tierseuchen über das Land schwappen.“, sagte Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems. So ging es im Gespräch mit Wissenschaftlern, Labormitarbeiterinnen und Tierpflegern auch um das aktuelle Thema Geflügelpest. Gemeinsam mit Frau Daniela Schadt, dem Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering und dem Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verbrachte er rund eine Stunde im Rahmen seiner letzten Dienstreise außerhalb Berlins am FLI.

Der Bundespräsident hob den Charakter des Instituts als „Traditionsort, der gleichzeitig hochinnovativ ist“ hervor. „Gleichzeitig erfüllt es mich mit Freude, einen so starken Leuchtturm des wissenschaftlichen Lebens hier im Nordosten Deutschlands zu erleben.“ Zukünftige Forschungsarbeiten im Hochsicherheitslabor des Instituts, wie z.B. zu Ebola, sowie die Tollwut als weltweit nach wie vor zu bekämpfende Infektionskrankheit bildeten ebenfalls Themenpunkte.

Zum Abschluss des Besuches warfen die Gäste einen Blick in das Labor der höchsten Biosicherheitsstufe 4. Amüsiert zeigte sich Joachim Gauck über die in einem Zeitungsartikel erwähnte Bezeichnung “Alcatraz für Viren“ und wünschte sich: „Das möge es bitte bleiben“.

Gruppenfoto mit Bundespräsident Joachim Gauck. Hinten v.l.n.r.: Christian Grund, Martin Beer, MP Erwin Sellering, Franz J. Conraths, Frank Klipp, Martin Groschup, Steffi Brill. Vorn v.l.n.r.: Diana Wessler, Aline Maksimov, Frau Daniela Schadt, Bundespräsident Joachim Gauck, Thomas C. Mettenleiter, Allison Groseth, Viktoria Isabella Pauker, Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens. (© FLI)

Bundespräsident Joachim Gauck (Mitte) lauscht dem Vortrag des FLI-Präsidenten, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter (re.). (© FLI)