AG Laborunterstützung/ Wildtiere

Die Arbeitsgruppe unterstützt und baut diagnostische und tiergesundheitlichen Kapazitäten in Drittländern aus. Im Rahmen des One Health Konzeptes werden darüber hinaus auch Wildtiere berücksichtigt. 

Für das frühzeitige Erkennen von anzeigepflichtigen Tierseuchenerregern ist eine solide und schnelle Labordiagnostik ausschlaggebend, die nicht immer in allen Ländern vorhanden ist. „Laborunterstützung“ meint hier Aus-, Fort- und Weiterbildung im Rahmen partnerschaftlicher Zusammenarbeit zur Tiergesundheitsdiagnostik in Drittländern (insbesondere Afrika und Asien) entweder vor Ort oder am FLI. Weiterhin kann bei Bedarf Hilfestellung für Probenversand, (mobile) Diagnostik, Ausbruchsuntersuchungen oder bei Engpässen mit Reagenzien in Partnerländern gegeben werden. 

Wildtiere beherbergen Erreger, die als Zoonose-Vorläufer oder als Ursache für den Ausbruch von Tierseuchen bei Nutztieren eine gewichtige Rolle spielen können. Im Sinne eines holistischen One Health Ansatzes soll auch die internationale Zusammenarbeit hinsichtlich Wildtierdiagnostik ausgebaut werden. Dies umfasst auch Mitarbeit an weltweiten Surveillance-Systemen für Wildtierkrankheiten bzw. Untersuchungen von Wildtieren auf Zoonoseerreger.