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Institut für neue und neuartige Tierseuchenerreger (INNT)

Netzwerk Nagetier-übertragene Pathogene

NaÜPa-net

Es gibt eine Reihe von Infektionskrankheiten, die von Nagetieren auf den Menschen übertragen werden können. Bisher ist allerdings erst wenig über die Verbreitung der Krankheitserreger und mögliche Ursachen, die zu Ausbrüchen von Krankheiten beim Menschen führen, bekannt. Im Netzwerk „Nagetier-übertragene Pathogene“ NaÜPa-net arbeiten Zoologen, Ökologen, Virologen, Mikrobiologen, Parasitologen, Genetiker, Epidemiologen, Forstwissenschaftler und Klimaforscher mit Klinikern der Human- und Veterinärmedizin zusammen.

Das BMBF fördert das NaÜPa-net über die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen (Laufzeit der 1. Förderphase: 1.10. 2010 – 31.05.2013; 2. Förderphase: 01.10.2013 - 30.09.2015).

Koordination des Netzwerkes:
Dr. Jens Jacob (Julius Kühn-Institut), Dr. Sandra Eßbauer (Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, München), Dr. Gerald Heckel (Institut für Ökologie und Evolution, Bern) und Dr. Rainer G. Ulrich (Friedrich-Loeffler-Institut).

Workshops

Alle zwei Jahre treffen sich die Netzwerkpartner sowie Wissenschaftler weiterer Forschungseinrichtungen, die zu Schadnagern arbeiten, um aktuelle Ergebnisse auszutauschen. Der erste Workshop fand 2008 am Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems statt; den zweiten Workshop richteten die Arbeitsgruppe Wirbeltierforschung des Julius Kühn-Instituts und die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 24.-26.11.2010 in Münster aus.

Der 3. Workshop des Netzwerks „Nagetier-übertragene Pathogene" fand vom 21. – 23. November 2012 in München statt. Der Workshop wurde von PD Dr. Sandra Eßbauer und Dr. Ilona Moßbrugger, Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, organisiert.