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Pressemitteilung

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Bundespräsident Joachim Gauck besucht Friedrich-Loeffler-Institut (abgesagt)

Greifswald - Insel Riems, 13. Februar 2017. Im Rahmen seiner Mecklenburg-Vorpommern-Reise besucht Bundespräsident Joachim Gauck gemeinsam mit Frau Daniela Schadt, dem Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering und dem Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am 21. Februar das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems. Hier spricht er unter anderem mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts über die Themen Geflügelpest (“Vogelgrippe”) und zukünftige Forschungsarbeiten im Hochsicherheitslabor des Instituts zu Ebola. Weiterhin steht ein Besuch im neuen Schulungslabor auf dem Programm, in dem Stationen zu Forschungsarbeiten über Stechmücken als Überträger von Krankheitserregern sowie zur Tollwut als weltweit nach wie vor zu bekämpfende Infektionskrankheit gezeigt werden.

Am Hauptsitz auf der Insel Riems forscht das Friedrich-Loeffler-Institut seit über 100 Jahren zu Tierseuchen. Diese Arbeiten laufen hauptsächlich in Laboren verschiedener Biosicherheitsstufen ab, die für Besucher nicht zugänglich sind. Für den Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck geben daher Laborantinnen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Gesprächsrunde im Konferenzbereich des Instituts Auskunft über die vielfältigen Aufgaben und Arbeiten rund um die Geflügelpest („Vogelgrippe“). Vorgestellt werden weiterhin Forschungsprojekte, die zukünftig in der höchsten Biosicherheitsstufe 4 durchgeführt werden sollen. Zu diesen gehören Projekte zum Ebola-Virus und dem Krim-Kongo-Hämorrhagischen-Fieber-Virus.

Anschließend informiert sich der Bundespräsident im neuen Schulungslabor über Stechmücken als Überträger von Krankheitserregern. Hierzu forscht das FLI zur Verbreitung verschiedener Steckmückenarten in Deutschland, darunter auch für Deutschland neue Arten wie die asiatische Buschmücke und asiatische Tigermücke. Welche Krankheitserreger von welchen (einheimischen oder neuen) Stechmücken-Arten unter welchen Bedingungen übertragen werden können ist ein weiterer Schwerpunkt. Abschließendes Thema wird die Tollwut sein, die weltweit jährlich nach wie vor rund 60.000 Todesfälle verursacht. Das FLI unterstützt unter anderem betroffene Länder bei der Überwachung und Ausrottung dieser wichtigen Infektionskrankheit. Um die Krankheitsentstehung zu verstehen, setzt das Institut Techniken wie die Live-Virus Videomikroskopie ein, bei der die Wanderung von Tollwutviren in lebenden Nervenzellen beobachtet werden kann. Medienvertreter sind zu dem Besuchstermin herzlich eingeladen.

 

Ablaufplan

11.35 Uhr: Ankunft am Friedrich-Loeffler-Institut – Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit - FLI 

  • Kurzer Fototermin im Konferenzbereich des FLI; Fotojournalisten begeben sich danach ins Schulungslabor und können die Stationen aus der Nähe fotografieren. Wortjournalisten haben die Möglichkeit, dem Gesprächstermin beizuwohnen
  • Institutsvorstellung durch Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI 
  • Vorstellung des Forschungsthema Geflügelpest; Gespräch mit Ansprechpartnern zum Thema aus dem Institut für Virusdiagnostik und dem Institut für Epidemiologie
  • Vorstellung zum Arbeiten Labor- und Stallkomplex der Biosicherheitsstufe BSL4; Gespräch mit Ansprechpartnern aus Institut für neue und neuartige Tierseuchenerreger
  • Eintrag ins Gästebuch des FLI

12.00 Uhr: Fahrt zum Schulungslabor

  • Präsentation und Gespräch zum Thema Stechmücken als Überträger von Krankheitserregern
  • Präsentationen und Gespräche zum Thema Tollwut mit Ansprechpartnern aus dem Institut molekulare Virologie und Zellbiologie
  • Verabschiedung vor dem Schulungsgebäude

 

Hinweise für die Redaktionen:

  • Die Akkreditierung endet am Freitag, 17.02.2017, 12.00 Uhr.
  • Journalistinnen und Journalisten melden sich bitte unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Medium bei der Pressestelle des Friedrich-Loeffler-Instituts, Ansprechpartner ist Elke Reinking, E-Mail: elke.reinkingflide  ; Tel.: 038351 71-244, Fax: 038351 71-151
Foto: Luftbild Insel Riems (© FLI)

Luftbild Insel Riems (© FLI)