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Pressemitteilung

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Geflügelpest: Kein Ende in Sicht? FLI informiert über das Seuchengeschehen und den Stand der Forschung am Institut

Einladung zum Pressegespräch

Insel Riems, 09. März 2017. Mehr als 1000 Fälle bei Wildvögeln und über 80 Ausbrüche in Geflügelhaltungen und Tierparks seit November 2016 - derzeit erlebt Deutschland das bisher größte Geflügelpestgeschehen überhaupt. Hinterfragt werden in der letzten Zeit insbesondere die Verbreitungswege der Geflügelpestviren aus Asien, vor allem nach Europa, durch Wildvögel und die Einschleppungsursachen in Geflügelhaltungen. Wie Geflügelpestviren am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) erforscht werden, wie Risikobewertungen entstehen und welche Erkenntnisse aus den bisherigen Ausbruchsuntersuchungen gewonnen wurden, soll interessierten Medienvertretern am Montag, 20. März 2017, ab 13 Uhr am Hauptstandort des FLI auf der Insel Riems präsentiert werden.

Woher kommen Geflügelpestviren? Wie erstellt man „Stammbäume“ solcher Viren? Wie gelangen die Viren aus Asien nach Europa? Und wie untersucht das FLI Ausbrüche? Welche Fragestellungen werden in Risikobewertungen bearbeitet? Diese und weitere Fragen werden am 20. März von den FLI-Experten erläutert. Das FLI stellt bereits umfangreiche Informationen zur Geflügelpest / “Vogelgrippe“ auf der Internetseite www.fli.de zur Verfügung; die anhaltend hohe Zahl von Anfragen aus der Bevölkerung und von Medien zeigen jedoch, dass dieses komplexe Thema noch Fragen offen lässt. 

Aus diesem Anlass lädt das Institut interessierte Medienvertreter am Montag, den 20. März von 13 - 15 Uhr auf die Insel Riems bei Greifswald ein. 

Bitte akkreditieren Sie sich bei Interesse bis zum 16. März, 12 Uhr per Mail unter presseflide.

Dreharbeiten und Interviews sind zu diesem Termin möglich, aus Sicherheitsgründen bzw. veterinärhygienischen Vorschriften aber leider nicht in Laboren.

 

Ablauf

  • 13 Uhr Begrüßung und kurze Einführung zum aktuellen Stand
    Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI
  • 13:05 Uhr Überblick 1: Virusdiagnose und -charakterisierung 
    Prof. Dr. Martin Beer, Leiter des Instituts für Virusdiagnostik (IVD) des FLI
  • 13:20 Uhr Überblick 2: Risikobewertungen und Ausbruchsuntersuchungen 
    Prof. Dr. Franz J. Conraths, Leiter des Instituts für Epidemiologie (IfE) des FLI
     
  • Ab 13:35 Uhr Gesprächsrunde; weitere Teilnehmer

    • Prof. Dr. Timm Harder, Leiter des OIE und Nationalen Referenzlabors für Aviäre Influenza (AI) / Geflügelpest, IVD
    • Dr. Christian Grund, Leiter des OIE, FAO und Nationalen Referenzlabors für Newcastle-Krankheit (ND); stellv. Leiter des Nationalen Referenzlabors für Aviäre Influenza/Geflügelpest, IVD
    • Dr. Anne Pohlmann, Labor für Datenkurierung, IVD
    • Dr. Carola Sauter-Louis, PhD, Dip. ECVPH, Epidemiologische Beratungsgruppe und stellvertretende Institutsleiterin des IfE
    • Dr. Anja Globig, Arbeitsgruppe Internationale Tiergesundheit, IfE
    • Dr. Christoph Staubach, Epidemiologische Beratungsgruppe, IfE

Foto: Hauptgebäude des FLI, Blick auf den Ostflügel (© FLI)

Hauptgebäude des FLI, Blick auf den Ostflügel (© FLI)