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Verbundprojekt PigComfort

AG Schweine

Förderprogramm: Programm zur Innovationsförderung des BMEL

Förderkennzeichen: 2813701810

Laufzeit: 01.10.2010 - 31.12.2013


Entwicklung von Komfortmatten für den Liege- und den Laufbereich in der Sauenhaltung (PigComfort)


Das Ziel dieses Verbundprojektes ist es, Gummimatten für den Liege- und den Laufbereich für Schweine, insbesondere für Sauen, zu entwickeln und zu testen. Damit soll auch in strohlosen Haltungsverfahren ein verbesserter Liegekomfort für Sauen, eine sicherere Fortbewegung und hierdurch eine Reduktion haltungsbedingter Verletzungen erreicht werden. Erwartet wird, dass sich der höhere Tierkomfort ebenfalls positiv auf die Produktionsleistungen und damit auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt.

Bei der Entwicklung werden die biologischen Ansprüche der Tiere an Liege- und Laufflächen berücksichtigt. Hierzu werden nicht nur Verhaltensbeobachtungen und Gesundheitsbonituren an Sauen durchgeführt, die in den mit Mattenvarianten ausgestatteten Buchten gehalten werden, sondern es werden auch Wahlversuche durchgeführt. Weiterhin werden die beim Liegen auf die Tiere wirkenden Auflagedrucke gemessen, um die Weichheit der Matten entsprechend anpassen zu können.

Für die Laufmatten werden Ganganalysen auf verschiedenen Prototypen vorgenommen und die Wirkung auf die Klauengesundheit untersucht. Zusätzlich wird das Freisetzungspotential von Ammoniak der Matten untersucht, um möglichst emissionsarme Liege- und Laufflächen realisieren zu können. Validiert werden die Effekte der entwickelten Gummimatten auf einem großen Praxisbetrieb. In einer Wirtschaftlichkeitsanalyse werden die Kosten für die Matten den betrieblichen Vorteilen gegenüber gestellt. Angestrebt werden preisgünstige aber qualitativ hochwertige Produkte mit langer Haltbarkeit, die auch in bestehenden Ställen nachgerüstet werden können.

Beteiligte Wissenschaftler/innen des Instituts: Antje Schubbert

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem “Bildungs- und Wissenszentrum, Landesanstalt für Schweinezucht (LSZ) Boxberg“ und „Gummiwerk KRAIBURG Elastik GmbH“ durchgeführt.

Foto: Wolfram Maginot, FLI