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Institut für Nutztiergenetik (ING)

Das Institut berät die Bundesregierung in Fragen der Nutztiergenetik. Forschungsthemen sind Fragen der Tierzucht und Tiergenetik. Schwerpunkte der Forschungsarbeiten bilden dabei Untersuchungen zur Charakterisierung und Erhaltung genetischer Ressourcen, biotechnische Methoden zu deren Erhaltung sowie die Entwicklung informationstechnologischer Strategien, mit denen genetische Ressourcen auf globaler Ebene gehandhabt werden können. Die Charakterisierung genetischer Ressourcen schließt die Ermittlung individueller phänotypischer Varianz ein, z. B. im Wachstum und bei der Fortpflanzung und ermöglicht dadurch die Analyse der Leistungsgrenzen bei Nutztieren. Reproduktionsbiologische Verfahren, wie die In-vitro Produktion von Embryonen, das somatische Klonen und die Stammzell-Technologie bilden einen weiteren Forschungsschwerpunkt. Neue molekulargenetische Erkenntnisse in Kombination mit reproduktionsbiologischen Verfahren erlauben die Zucht transgener Tiere für unterschiedliche Anwendungen, auch für die Entwichlung neuer biomedizinischer Verfahren.

Das Institut bearbeitet außerdem Fragestellungen der molekularen Mikrobiologie und Antibiotikaresistenz, die im Zusammenhang mit der Diagnostik und Bekämpfung bakterieller Infektionen bei landwirtschaftlichen Nutztieren wichtig sind.

Wissenschaftlerinnen und Wisserschaftler des Instituts arbeiten in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsverbünden mit. Durch Lehrtätigkeiten bestehen Kooperationen mit verschiedenen Hochschulen.

Außer den fest angestellten Wissenschaftler/innen arbeitet eine Reihe Gastwissenschaftler/innen zeitweise am Institut. Dazu kommt eine Vielzahl von Mitarbeiter/innen, die als technisches Personal in Laboratorien, Tierbetreuung, Außenwirtschaft, EDV, Werkstätten und Verwaltung ständig am Institut beschäftigt sind. Das Institut ist organisatorisch gegliedert in zwei Forschungsbereiche, den technischen Dienst und die Verwaltung.