Wildschwein mit Afrikanischer Schweinepest in Landkreis Märkisch-Oderland

Kurznachrichten

Wahrscheinlich weiterer Eintrag der Tierseuche aus Westpolen

Nahe der deutsch-polnischen Grenze in Bleyen wurde bei einem Frischling das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) festgestellt. Das Tier war äußerlich gesund erscheinend von einem Jäger erlegt worden, der dann aber für eine ASP-Infektion typische Veränderungen an den Organen feststellte und meldete.

Der neue Fall liegt rund 60 Kilometer von den bisher betroffenen Landkreisen in Brandenburg entfernt und steht mit diesen nach zur Verfügung stehenden Informationen nicht in direkter Verbindung. Nach vorläufiger Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts handelt es sich wahrscheinlich um eine erneute Einschleppung der ASP aus den in Westpolen betroffenen Regionen. Damit gibt es in Brandenburg zwei Ausbruchsgeschehen, die zuständigen Behörden leiten die entsprechenden Maßnahmen (Einrichtung von Pufferzone, gefährdetem Gebiet, Kerngebiet) ein.

Bisher wurden damit insgesamt 38 Fälle von ASP bei Wildschweinen in Brandenburg festgestellt.

Karte: Bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest (© FLI)

Karte: Bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest (© FLI)