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Institut für Tierernährung (ITE)

Arbeitsgruppe Basisanalytik

Der Bereich Basisanalytik stellt im Institut für Tierernährung eine wichtige übergreifende Plattform dar, in der pro Jahr mehr als 1500 Proben, die bei Versuchen der Arbeitsgruppen Rinder-, Schweine- und Geflügelernährung sowie Ernährungsphysiologie der Wiederkäuer anfallen, untersucht werden. 

 

 

Dazu gehören insbesondere

  • Einzel- und Mischfuttermittel,
  • Lebensmittel tierischer Herkunft (Fleisch, Milch, Eier),
  • Schlachtproben (Fleisch, Knochen, Innereien u. a.),
  • Proben aus Stoffwechselversuchen (Futtermischungen, Kot, Harn) sowie
  • Darm- und  Panseninhalt aus Versuchen mit fistulierten Milchkühen.


Während für die Bestimmung der Rohnährstoffgehalte (Trockensubstanz, Rohasche, Rohfett, Rohprotein, Rohfaser) und weiterer Inhaltsstoffe wie Stärke, Zucker und bestimmter Faserfraktionen (saure und neutrale Detergenzienfaser, Lignin, Tannin) überwiegend nasschemische Analysenmethoden eingesetzt werden, stehen für spezielle Fragestellungen 2 Gaschromatographen, 2 Hochleistungsflüssigkeitschromatographen sowie ein Optisches Emissionsspektrometer mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) zur Verfügung. Diese Geräte werden derzeit schwerpunktmäßig eingesetzt zur

  • Untersuchung des Fettsäuremusters in Futtermitteln und Lebensmitteln tierischer Herkunft,
  • Bestimmung von kurzkettigen Fettsäuren in Pansenflüssigkeit,
  • Analyse von Nicht-Stärkepolysacchariden in Futtermitteln,
  • Untersuchung von B-Vitaminen in verschiedenen physiologischen Matrices,
  • Bestimmung von Purinen und Purinderivaten in Harn und Milch,
  • Mengen- und Spurenelementanalytik in verschiedenen Matrices,
  • Bestimmung von Chrom und Cobalt als Marker bei Versuchen mit fistulierten Milchkühen.