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Institut für Immunologie (IfI)

Labor für antivirale Immunität

Das Labor für antivirale Immunität beschäftigt sich mit der Interferenz von Viren mit dem angeborenen Immunsystem. Es werden am Beispiel von Picorna-, Arteri- und Pestiviren virale Interferonantagonisten identifiziert und die zu Grunde liegenden Mechanismen der Inhibierung der Type-I Interferonantwort analysiert. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen werden Virusmutanten mit verminderter Fähigkeit zur Blockierung des angeborenen Immunsystems generiert und charakterisiert. Ziel ist das bessere Verständnis der immunmodulatorischen Mechanismen der untersuchten Viren und die Erzeugung von Virusmutanten, die als Impfstoff genutzt werden könnten.

Parallel wird die von Achim Rziha (Labor für Molekulare Immunpathogenese und Virusvektoren) etablierte Vektorvakzine Plattform basierend auf dem ORFV-Stamm D1701-V weitergeführt. Es werden ORFV-Rekombinanten hergestellt, charakterisiert und die induzierte Immunantwort  analysiert.

FMDV (foot-and-mouth disease virus, Picornavirus)
  • Identifizierung und Charakterisierung von Interferonantagonisten
  • Analyse von Mutationen im Replikonsystem
PRRSV (porcine reproductive and respiratory syndrome virus, Arterivirus)
  • Identifizierung und Charakterisierung von Interferonantagonisten
  • Generierung und Charakterisierung von Virusmutanten
ORFV (Orf Virus, Parapockenvirus)
  • Herstellung, Charakterisierung und Evaluierung der induzierten Immunantwort von ORFV-Rekombinanten, die immunogene Proteine des FMD-Virus exprimieren
  • Untersuchung der molekularen Mechanismen der ORFV Attenuierung und Immunmodulation
  • Zellkulturtechniken
  • PCR, Klonierungen
  • Reporterassays (Luziferase)
  • Immunfluoreszenz
  • Westernblot, ELISA
  • Immunpräzipitation
  • RNA-, DNS-Isolierungen
  • RT-PCR, real-time PCR
  • Sequenzierung (ABI 3130)