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Abteilung für experimentelle Tierhaltung und Biosicherheit (ATB)

Labor für Pathologie I

Abteilung für experimentelle Tierhaltung und Biosicherheit

Arbeiten auf dem gesamten Gebiet der Pathologie von Infektionskrankheiten der Tiere (Schwerpunkt Infektionspathologie von Viruserkrankungen):

In den Laboratorien für Pathologie I und II erfolgt die Aufklärung von Pathogenesemechanismen durch Untersuchung morphologischer und funktioneller Veränderungen während des Infektionsablaufs. Hierzu werden Pathogenität und Virulenz von Infektionserregern mittels histologischer, histochemischer, immunhistologischer und molekularpathologischer Techniken charakterisiert.
Die Untersuchung des Zell- und Gewebstropismus viraler Erreger, der Wechselwirkung zwischen Virus und Wirt einschließlich der molekularen Pathogenese stehen dabei im Vordergrund des Interesses und werden auch mittels Mikrodissektion + MALDI-Imaging näher analysiert. Weiterhin wurden verschiedene diagnostische Testverfahren zum Nachweis von Antigenen oder Nukleinsäuren in Gewebsschnitten durch Immunfluoreszenz oder In-situ-Hybridisierung etabliert und werden ständig weiterentwickelt.

Forschungsschwerpunkte und -projekte:

  • Pathogenetische Untersuchungen zur Rolle verschiedener Virusproteine für die Neurovirulenz des Pseudorabiesvirus (PrV) im Mausmodell und in vitro (Zusammenarbeit AG Mettenleiter)
  • Vergleichende pathogenetische Studien zum viralen Neurotropismus von Lyssaviren (Zusammenarbeit AG Finke)
  • Immunhistologische und molekulare Untersuchungen zur Pathogenese der Klassischen und Afrikanischen Schweinepest in Hausschweinen und beim Schwarzwild (Zusammenarbeit AG Blome)
  • Histopathologische und molekulare Untersuchungen zur Pathogenese des equinen Sarkoids und anderer Papillomvirusinfektionen der Haustiere
  • Immunhistologische Untersuchungen zum Tropismus aviärer und porziner Influenzaviren
  • Histopathologische Untersuchungen von Nagern als potentielle Zoonoseüberträger (Zusammenarbeit AG Ulrich)