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Institut für Infektionsmedizin (IMED)

Labor für Fischvirologie

Schwerpunkt im Labor für Fischvirologie ist die Diagnostik viraler Pathogene der Fische. Neben Erregern anzeigepflichtiger Erkrankungen, wie der infektiösen hämatopoetischen Nekrose (IHN) und der viralen hämorrhagischen Septikämie (VHS), stehen Viren nicht-anzeigepflichtiger Fischseuchen im Fokus. Zur Gewährleistung einer effizienten Diagnostik dieser Pathogene werden diagnostische Nachweisverfahren etabliert und optimiert. Das Erregerspektrum umfasst z.B. Vertreter der Rhabdoviridae, Birnaviridae, Nodaviridae, Picornaviridae, Togaviridae, Iridoviridae, und Alloherpesviridae.

In Zusammenarbeit mit den Laboren für Elektronenmikroskopie sowie NGS und Microarray-Diagnostik werden auch unbekannte Erreger identifiziert und charakterisiert (z.B. Coronaviridae), um im Anschluss diagnostische Verfahren zum Nachweis dieser Pathogene zu entwickeln.

Das Methodenspektrum umfasst u.a. die Virusisolierung in Zellkultur mit anschließenden Bestätigungsmethoden, Genomnachweisverfahren und verschiedene molekularbiologische Techniken.