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Institut für Nutztiergenetik (ING)

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Foto: Gutshaus Mariensee mit DNA-Skulptur (© FLI)
Gutshaus Mariensee (© FLI)

Das Institut berät die Bundesregierung in Fragen der Nutztiergenetik. Forschungsthemen sind Fragen der Tierzucht und Tiergenetik. Schwerpunkte der Forschungsarbeiten bilden dabei Untersuchungen zur Charakterisierung und Erhaltung genetischer Ressourcen, biotechnische Methoden zu deren Erhaltung sowie die Entwicklung informationstechnologischer Strategien, mit denen genetische Ressourcen auf globaler Ebene gehandhabt werden können. Die Charakterisierung genetischer Ressourcen schließt die Ermittlung individueller phänotypischer Varianz ein, z. B. im Wachstum und bei der Fortpflanzung und ermöglicht dadurch die Analyse der Leistungsgrenzen bei Nutztieren. Reproduktionsbiologische Verfahren, wie die In-vitro Produktion von Embryonen, das somatische Klonen und die Stammzell-Technologie bilden einen weiteren Forschungsschwerpunkt. Neue molekulargenetische Erkenntnisse in Kombination mit reproduktionsbiologischen Verfahren erlauben die Zucht transgener Tiere für unterschiedliche Anwendungen, auch für die Entwichlung neuer biomedizinischer Verfahren.

Das Institut bearbeitet außerdem Fragestellungen der molekularen Mikrobiologie und Antibiotikaresistenz, die im Zusammenhang mit der Diagnostik und Bekämpfung bakterieller Infektionen bei landwirtschaftlichen Nutztieren wichtig sind.

Wissenschaftlerinnen und Wisserschaftler des Instituts arbeiten in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsverbünden mit. Durch Lehrtätigkeiten bestehen Kooperationen mit verschiedenen Hochschulen.

Derzeit arbeiten 11 WissenschaftlerInnen fest am Institut, außerdem rund 40 GastwissenschaftlerInnen. Dazu kommen rund 100 Mitarbeiter als technisches Personal in Laboratorien, Tierbetreuung, Außenwirtschaft, EDV, Werkstätten und Verwaltung. Das Institut ist organisatorisch gegliedert in drei Forschungsbereiche, einer Arbeitsgruppe, den technischen Dienst und die Verwaltung.