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Tierseuchengeschehen

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Maul- und Klauenseuche

Informationen zum aktuellen Tierseuchengeschehen finden Sie in der jeweils letzten Ausgabe des monatlich erscheinenden Radar Bulletin.

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren (Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine). Auch viele Zoo- und Wildtiere können an MKS erkranken. Deutschland ist amtlich anerkannt frei von MKS; die letzten Fälle traten 1988 auf. Die MKS kommt allerdings in der Türkei und in Afrika, in vielen Ländern Asiens und in Teilen Südamerikas nach wie vor endemisch vor. Eine ständige Bedrohung für Europa stellen mitgeführte Nahrungsmittel aus MKS-infizierten Ländern dar.

Für den Menschen als Verbraucher von pasteurisierter Milch, daraus hergestellten Milchprodukten oder von Fleisch bestünde auch im Falle einer Einschleppung der MKS nach Deutschland keine Gefahr.

Das Friedrich-Loeffler-Institut wurde von seinem Namensgeber zur Erforschung der MKS gegründet und nahm 1910 seine Arbeit auf. Seitdem ist diese Tierseuche fester Bestandteil der Forschungsarbeiten.