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Institut für Immunologie (IfI)

Labor für angeborene Immunität und Inflammation

Die Erkennung von Mikroorganismen sowie der Ablauf von Entzündungsreaktionen spielen eine zentrale Rolle in der Wirtsantwort gegen Pathogene. Während einer Infektion erkennen professionelle phagozytierende Zellen, wie z.B. Makrophagen und neutrophile Granulozyten, mikrobielle Signale, Alarmine und Metaboliten. Für die Verarbeitung und Integration dieser Signale sind effiziente Steuermechanismen innerhalb des infizierten Gewebes entscheidend, um eine effiziente Beseitigung des Krankheitserregers mit minimalen Kollateralschäden zu gewährleisten. Die Vielseitigkeit der Phagozyten, ihre Wechselwirkungen mit Parenchymzellen und die in situ-Kinetik von Immunzellen beeinflussen die entzündlichen Reaktionen und lenken die Entzündung in eine für den Wirt protektive oder destruktive Richtung. Unser Labor untersucht auf verschiedenen Ebenen die Regulierung der Entzündung im Zusammenhang mit Infektionen durch intrazelluläre Pathogene, die für Nutztiere und Menschen relevant sind. Auf der Gewebeebene widmet sich die Gruppe der Erforschung interzellulärer Netzwerke. Darüber hinaus werden subzelluläre Ereignisse auf molekularer Ebene analysiert. 

Unsere Forschung definiert neue Konzepte für ein umfassendes Verständnis der Wirt-Pathogen-Interaktion bei Krankheiten, die durch Zoonoseerreger und Organismen verursacht werden, welche eine antimikrobielle Resistenz entwickeln. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in der Infektionsbekämpfung bei der Entwicklung neuartiger Interventionsstrategien von entscheidender Hilfe sein.

Immunität gegen Mykobakterien 

  • Untersuchung der Wirtsadaption von M. tuberculosis complex (MTC) Bakterien.
  • Analyse von Frühereignissen, die einen modulierenden Einfluss auf Lungenentzündungen und Tuberkuloseanfälligkeit nehmen.
  • Wirtsgesteuerte Therapien bei Tuberkulose mit Schwerpunkt auf Myeloidzellen.

Entzündungsregulierende Faktoren

  • Kompartimentierung und Wechselwirkungen zwischen mikrobiellen Rezeptoren.
  • Myeloische Suppressorzellen bei bakteriellen und viralen Erkrankungen.
  • Krankheitstoleranz von Säugetier- und Vogelarten bei Atemwegserkrankungen.