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Kurznachricht

Geflügelpestausbrüche im Landkreis Rostock verweisen auf ein beständiges Eintragsrisiko

AI Kurznachrichten

Die beiden Geflügelpestausbrüche in Mecklenburg-Vorpommern letzte Woche sowie ein Ausbruch zu Beginn des Monats bei Legehennen in Schleswig-Holstein zeigen, dass ein beständiges Risiko für Einträge hochpathogener aviärer Influenzaviren des Subtyps H5N1 aus der Wildvogelpopulation in Geflügelhaltungen besteht. Auch wenn das Eintragsrisiko gegenwärtig noch als gering eingeschätzt wird (Risikoeinschätzung der Friedrich-Loeffler Instituts vom 9.9.2025), bleiben vor allem Freilandhaltungen gefährdet, denn dort ist die Vermeidung von direktem oder indirekten Kontakten zu Wildvögeln besonders schwierig.

Über den Sommer gab es nur sporadisch Fälle von Geflügelpest des Subtyps H5N1 bei Wildvögeln in Deutschland. Die Ausbrüche im Landkreis Rostock und in Schleswig-Holstein zeigen aber, dass die Wachsamkeit dennoch nicht nachlassen darf. Die Wirksamkeit der Biosicherheitsmaßnahmen sollte in den Bestände daher regelmäßig überprüft werden. Insbesondere da durch den Vogelzug in bestimmten Regionen wieder mit einer höheren Wildvogeldichte zu rechnen ist. Ebenso ist auf Anzeichen von Infektionen mit Geflügelpestviren zu achten, um Ausbrüche frühzeitig zu erkennen und einzudämmen.

Risikoeinschätzung des FLI vom 09.09.2025

Gänse (©satynek, Pixabay)

Gänse (©satynek, Pixabay)