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Arbeitsgruppe Veterinary Public Health

Die Arbeitsgruppe Veterinary Public Health arbeitet an der Schnittstelle von Human- und Tiergesundheit. Da die Gesundheit von Menschen und Tieren mit der gesamten Umwelt sowie den lokalen sozio-kulturellen Gebräuchen und Anschauungen eng verwoben ist, spielen diese Faktoren eine wichtige Rolle. Die Arbeit der Gruppe zielt über die reine Betrachtung von Erreger-Wirt Interaktionen hinaus darauf ab, durch Maßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit auch die menschliche Gesundheit durch den One Health-Ansatz zu stärken, was nachhaltig zur Stabilisierung von Gesundheitssystemen beiträgt. Zu solch einer Systemstärkung kann besonders die Bearbeitung endemisch verbreiteter Krankheiten beitragen, die weniger Beachtung als die „klassischen“ Epidemien oder neu auftretende Erreger erfahren. Die Zoonosen unter den vernachlässigten Tropenerkrankungen sind typische Vertreter dieser Krankheiten. Ein Schwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt im Themenbereich Tollwut. In Zusammenarbeit mit den internationalen Organisationen (insbesonders WHO und OIE) und weiteren Partnern werden Methoden zur Implementierung und Stärkung der intersektoralen Zusammenarbeit entwickelt. Zudem werden die Arbeit von internationalen Gremien und das „Capacity building“ in diesem Bereich unterstützt.